Migrationsdienst

Nachbegleitende Migrationsberatung (MB) für erwachsene Zuwanderer auf Rügen

Individuelle Integrationsberatung und Begleitung von Zugewanderten

Die MB unterstützt Zugewanderte ab 27 Jahren bei ihrem Integrationsprozess. Im Mittelpunkt steht eine individuelle und bedarfsorientierte Beratung und Begleitung.
Dabei helfen wir den Menschen, die alltäglichen Hürden in einem neuen Land zu meistern und stehen den MigrantenInnen in allen integrationsrelevanten Fragen zur Seite, wie z.B.:

  • Das Erlernen der deutschen Sprache
  • Informationen und Vermittlung in Integrationskurse (hier können Zugewanderte Deutsch lernen, sowie die Kenntnisse der Rechtsordnung, der Kultur und Geschichte Deutschlands erwerben), weiterer Sprachkursangebote
  • Individuelle Hilfe bei der schulischen und beruflichen Qualifizierung zur Integration in den Arbeitsmarkt (Berufsfindung, Bewerbungsvorbereitung, sowie konkrete praktische Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsmappen)
  • Mithilfe  und Vermittlung zu Kooperationspartnern bei der Anerkennung schulischer und beruflicher Abschlüsse
  • Unterstützung bei Behördengängen (Ausländerbehörde, Job Center, Sozialamt) und Bürokratie (Hilfe beim Ausfüllen von  Antragsformularen und Erklärung von Behördenbriefen)
  • Einzelfallhilfe bei ausländer-, sozial- und arbeitsrechtlichen Fragen (z.B. Visum, Familienzusammenführung, Einbürgerung, Aufenthalt, Arbeitserlaubnis, Einkommen, Schuldenbewältigung, Stipendium, SGBII).
  • Unterstützung im familiären und sozialen Bereich (Heirat, Scheidung, Schwangerschaft, Kindergarten, Schule).
  • Begleitung bei Arzt- und Krankenhausbesuchen.
  • Der Einstieg in Schule, Ausbildung, Studium, Beruf
  • Das Kennenlernen des neuen Lebensumfeldes

Zielgruppe:
Die MBE richtet sich grundsätzlich an erwachsene Zuwanderer über 27 Jahren.

  • Spätaussiedler, deren Ehegatten und Abkömmlinge im Sinne der §§ 4 und 7 BVFG.
  • Ausländer, die sich dauerhaft im Sinne des § 44 AufenthG im Bundesgebiet aufhalten, bis zu drei Jahre nach der Einreise nach Deutschland.
  • Länger in Deutschland lebende Migranten mit Integrationsproblemen
  • Ausländer und Spätaussiedler ungeachtet der Dauer ihres Aufenthalts in Deutschland, wenn sie einen Integrationskurs besuchen oder eine Maßnahme besuchen wollen.
  • Freizügigkeitsberechtigte Unionsbürger (§11 Abs.1 Freizügigkeitsgesetz /EU).
  • Ausländer, die Inhaber eines Aufenthaltstitels nach § 23 Abs.1 Satz1

Das Ziel ist es, Chancen von Zugewanderten auf erfolgreiche sprachliche, berufliche und soziale Integration zu erhöhen, sowie die Eigeninitiative zu stärken. Meistens ist der erste Schritt dabei die Teilnahme an einem Integrationskurs.

Die Beratung ist kostenlos und kann in Deutsch, Rumänisch, Englisch und Italienisch durchgeführt werden.